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VOLTA NORD Städtebauliche Entwicklungsstudie, Basel
In Volta Nord verstehen wir das heftige Nebeneinander unterschiedlicher Bebauungsstrukturen, Nutzungen und Massstäblichkeiten als grosses Potential im Transformationsprozess des Gebiets.

Das von Industrie und Infrastruktur geformte Quartier am nördlichen Rand von Basel ist vom Nebeneinander verschiedenster Bebauungstypen, Nutzungen und Massstäben geprägt. Unser Konzept für Baufeld 2 sieht einen Stadtblock vor, der in seiner volumetrischen Gliederung und seiner funktionalen Aufteilung präzise auf die unterschiedlichen städtebaulichen Herausforderungen dieses heterogenen Kontexts reagieren kann: Der aus vier grossen Baukörpern zusammengesetzte, achtgeschossige Blockrand bildet zur Strasse eine klare städtische Kante aus und schafft im Inneren einen grosszügigen und zusammenhängenden Freiraum, an welchem alle Häuser teilhaben. Wir sehen darin das Potential zur Schaffung eines zeitgemässen Hofes, der die Möglichkeit der Einlagerung unterschiedlicher Lebens- und Arbeitswelten ebenso erlaubt wie eine individuelle Aneignung durch die Bewohnerinnen und Bewohner. Gegenüber den grossformatigen Gewerbebauten entlang der Lysbüchelstrasse rhythmisieren zwei Taschenplätze die städtebauliche Grossfigur und schaffen Stadträume, die der Adressbildung sowie dem Aufenthalt dienen und in die zwei Durchwegungen in Querrichtung einleiten. Die Akzentuierung dieser Durchgänge mittels Fassadenbegrünung wird durch die Einführung «grüner Baulinien» im städtebaulichen Leitbild festgeschrieben. Der aus schlanken Baukörpern mit nach Aussen einheitlichen Traufhöhen gebildete Block erlaubt es nicht zuletzt, trotz der beträchtlichen Lärmemissionen durchgängig qualitativ hochwertigen Wohnraum zu schaffen.

Verfahren Studienauftrag im selektiven Verfahren 2020, 1. Preis
Projektierung Bebauungsplan 2020, Planung 2021–24
Programm Wohnen, Gewerbe, Schule, Dienstleistung
Geschossfläche 105623 m² GF
Bauherrschaft Bau- und Verkehrsdepartement Basel, SBB Immobilien
Zusammenarbeit MERETT, Schläpfer Carstensen Landschaftsarchitekten
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In Volta Nord verstehen wir das heftige Nebeneinander unterschiedlicher Bebauungsstrukturen, Nutzungen und Massstäblichkeiten als grosses Potential im Transformationsprozess des Gebiets.
Die programmatische Hybridität resultiert in einer sehr durchmischten Typologie, die grossvolumige Gewerbebauten, gemischt genutzte Gebäude und reine Wohnhäuser zu einer grossmasstäblichen Blockfigur vereint.
Die Lage in der Stadt und der Bezug zum Freiraum schafft in Verknüpfung mit der Wohnungstypologie ein hohes Mass an Identität.
Die Baufeldgrenze im Inneren des Hofes wird so gesetzt, dass grosse Tiefen bespielt und unterschiedliche Massstäbe und Akteure zum Tragen kommen können.
Räumlich präzise definierte Durchgänge und mittels «grüner Baulinien» bepflanzte Fassaden gliedern die städtebauliche Figur.

Das von Industrie und Infrastruktur geformte Quartier am nördlichen Rand von Basel ist vom Nebeneinander verschiedenster Bebauungstypen, Nutzungen und Massstäben geprägt. Unser Konzept für Baufeld 2 sieht einen Stadtblock vor, der in seiner volumetrischen Gliederung und seiner funktionalen Aufteilung präzise auf die unterschiedlichen städtebaulichen Herausforderungen dieses heterogenen Kontexts reagieren kann: Der aus vier grossen Baukörpern zusammengesetzte, achtgeschossige Blockrand bildet zur Strasse eine klare städtische Kante aus und schafft im Inneren einen grosszügigen und zusammenhängenden Freiraum, an welchem alle Häuser teilhaben. Wir sehen darin das Potential zur Schaffung eines zeitgemässen Hofes, der die Möglichkeit der Einlagerung unterschiedlicher Lebens- und Arbeitswelten ebenso erlaubt wie eine individuelle Aneignung durch die Bewohnerinnen und Bewohner. Gegenüber den grossformatigen Gewerbebauten entlang der Lysbüchelstrasse rhythmisieren zwei Taschenplätze die städtebauliche Grossfigur und schaffen Stadträume, die der Adressbildung sowie dem Aufenthalt dienen und in die zwei Durchwegungen in Querrichtung einleiten. Die Akzentuierung dieser Durchgänge mittels Fassadenbegrünung wird durch die Einführung «grüner Baulinien» im städtebaulichen Leitbild festgeschrieben. Der aus schlanken Baukörpern mit nach Aussen einheitlichen Traufhöhen gebildete Block erlaubt es nicht zuletzt, trotz der beträchtlichen Lärmemissionen durchgängig qualitativ hochwertigen Wohnraum zu schaffen.

Informationen zum Projekt
Verfahren Studienauftrag im selektiven Verfahren 2020, 1. Preis
Projektierung Bebauungsplan 2020, Planung 2021–24
Programm Wohnen, Gewerbe, Schule, Dienstleistung
Geschossfläche 105623 m² GF
Bauherrschaft Bau- und Verkehrsdepartement Basel, SBB Immobilien
Zusammenarbeit MERETT, Schläpfer Carstensen Landschaftsarchitekten