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ROSSFELD Entwicklung Schulungs- und Wohnheime, Bern
Die Anlage der Stiftung Rossfeld auf dem Hügelrücken über der Aare bildet zusammen mit der Matthäuskirche, der Volksschule und der jüngst ergänzten Wohnüberbauung einen räumlich differenzierten Campus.

Die Positionierung des neuen Baukörpers auf dem bestehenden Untergeschoss ermöglicht eine kohärente Verzahnung von Alt- und Neu. Der volumetrische Versatz zwischen dem zu erhaltenden Bad- und Mehrzwecksaalbau und dem Neubau bildet eine städtebauliche Fuge: Sie wird durch das markante, mit roten Holzschindeln verkleidete Vordach zu einer Pforte, welche den Campus zur Hangkante hin öffnet und die Bewohner- sowie Besucherschaft in das Restaurant führt. Funktional dient das Vordach als Brücke zwischen den Therapieräumen im Neubau und dem Therapiebad/ Mehrzweckhalle im Bestand. Im Neubau verbinden sich, gleich einer kleinen Stadt prägnante Wegefiguren; die Empfangshalle dient als Orientierungspunkt. In der Tiefe des Gebäudes wird über zweigeschossige Atrien eine offene und räumlich vielschichtige Abfolge von Räumen geschaffen, an welche die Arbeits- und Therapieräumen angelagert sind. Die vier Wohngeschosse werden als «Clusterwohnungen» interpretiert. Neben dem Rückzug in die privaten Zimmer bieten sie der Bewohnerschaft unterschiedlich dimensionierte Räume für Austausch und Zusammenkunft. Für die Trakte Therapiebad/ Mehrzweckraum und Schule-, Kita und Verwaltung werden Sanierungsstrategien mit geringer Eingriffstiefe vorgeschlagen; der Rohbau soll unberührt und eine architektonische Neuprägung vermieden werden soll.

Verfahren selektiver Studienauftrag 2025, 1. Preis
Projektierung Planung und Ausführung 2026-2030
Programm Wohnheim, Schule, Gastronomie, Arbeit
Geschossfläche 12800 m² GF
Bauherrschaft Stiftung Schulungs- und Wohnheime Rossfeld
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Die Anlage der Stiftung Rossfeld auf dem Hügelrücken über der Aare bildet zusammen mit der Matthäuskirche, der Volksschule und der jüngst ergänzten Wohnüberbauung einen räumlich differenzierten Campus.
Die Setzung des neuen Baukörpers innerhalb des Bestandes gibt der Stiftung eine neue Mitte und öffnet die Anlage zur Landschaft.
Eine in Längsrichtung des öffentlichen Sockels angeordnete Raumfigur staffelt sich in die Tiefe des Hauses und übernimmt die innere Organisation des zweigeschossigen Sockels.
Die Wohneinheiten sind nach dem Prinzip von Clusterwohnungen organisiert, das Gemeinschaft und Austausch fördert und vom Fernblick profitiert.
Ein mit roten Holzschindeln verkleidetes Vordach schaffte eine einladende Situation zum Vorplatz an der Reichenbachstrasse und verbindet den Bestand mit der überhohen Empfangshalle.
Die hybride Konstruktion mit Brettstapelholzdecken erlaubt eine ökologische und zugleich wirtschaftliche Bauweise.

Die Positionierung des neuen Baukörpers auf dem bestehenden Untergeschoss ermöglicht eine kohärente Verzahnung von Alt- und Neu. Der volumetrische Versatz zwischen dem zu erhaltenden Bad- und Mehrzwecksaalbau und dem Neubau bildet eine städtebauliche Fuge: Sie wird durch das markante, mit roten Holzschindeln verkleidete Vordach zu einer Pforte, welche den Campus zur Hangkante hin öffnet und die Bewohner- sowie Besucherschaft in das Restaurant führt. Funktional dient das Vordach als Brücke zwischen den Therapieräumen im Neubau und dem Therapiebad/ Mehrzweckhalle im Bestand. Im Neubau verbinden sich, gleich einer kleinen Stadt prägnante Wegefiguren; die Empfangshalle dient als Orientierungspunkt. In der Tiefe des Gebäudes wird über zweigeschossige Atrien eine offene und räumlich vielschichtige Abfolge von Räumen geschaffen, an welche die Arbeits- und Therapieräumen angelagert sind. Die vier Wohngeschosse werden als «Clusterwohnungen» interpretiert. Neben dem Rückzug in die privaten Zimmer bieten sie der Bewohnerschaft unterschiedlich dimensionierte Räume für Austausch und Zusammenkunft. Für die Trakte Therapiebad/ Mehrzweckraum und Schule-, Kita und Verwaltung werden Sanierungsstrategien mit geringer Eingriffstiefe vorgeschlagen; der Rohbau soll unberührt und eine architektonische Neuprägung vermieden werden soll.

Informationen zum Projekt
Verfahren selektiver Studienauftrag 2025, 1. Preis
Projektierung Planung und Ausführung 2026-2030
Programm Wohnheim, Schule, Gastronomie, Arbeit
Geschossfläche 12800 m² GF
Bauherrschaft Stiftung Schulungs- und Wohnheime Rossfeld